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Donnerstag, 17. Mai 2012

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Demo für ein Gentechnikfreies Europa

30.03.2006 16:06

 

Demo für ein Gentechnikfreies Europa

Am 5.4. geht’s rund: Eine EU-Konferenz tagt in Wien zum Thema Gentechnik, Bauern und Bäuerinnen und KonsumentInnen aus ganz Österreich protestieren. Komm auch!

Die EU-Gentechnik-Konferenz

"The Freedom of Choice"

Während der österreichischen EU-Präsidentschaft bis Juni 2006 fallen wichtige Entscheidungen im Bereich der Gentechnik: Die EU-Konferenz über "gentechnisch veränderte, konventionelle und biologische Feldfrüchte" mit dem ironischen Namen "The Freedom of Choice" (Wahlfreiheit) findet vom 4. bis 6. April 2006 in Wien statt. Dort diskutieren und beschließen ExpertInnen und PolitikerInnen aus allen EU-Ländern Rahmenbedingungen für das Nebeneinander von Gentechnik- und gentechnikfreier Landwirtschaft ("Koexistenz").

Schutz vor Verunreinigung

Gegen den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung werden derzeit von der EU gentechnisch veränderte Organismen (GVO) zugelassen, obwohl die Risiken für die Natur, Umwelt und Gesundheit nicht einschätzbar sind. Wenn GVO angebaut werden, ist das kaum möglich, ohne den traditionellen konventionellen und den ökologischen Ackerbau zu verunreinigen. Weder Versicherungen noch die Gentechnik-Unternehmen selbst übernehmen die Haftung für die entstehenden Schäden.

Gentech-freie Zonen!

Eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Europa sorgt sich, dass konventionell und biologisch angebaute Feldfrüchte fortschreitend mit GVO kontaminiert werden. Tausende von Gemeinden und Regionalregierungen in der Europäischen Gemeinschaft wollen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf ihrem Territorium verbieten, um die lokale Wirtschaft, Kultur und Umwelt und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Deshalb fordern Umwelt-, Verbraucherschutz- und Bauernorganisationen eine EU-rechtliche Absicherung von gentechnikfreien Regionen und das Selbstbestimmungsrecht von Regionen und Gemeinden, sich zu gentechnikfreien Zonen erklären zu können.

Mach mit für ein

gentechnikfreies Europa

Der farbenreiche »Marsch für ein gentechnikfreies Europa« von Menschen aus Regionen Europas, die sich als gentechnikfrei erklären, setzt ein europaweites Signal. Die große, von vielen Organisationen unterstützte Aktion soll den europaweiten Widerstand gegen gentechnisch veränderte Organismen sichtbar machen.

Treffpunkt: am 5.4.06 um 8 Uhr am Praterstern

Umwelt- und VerbraucherschützerInnen, PolitikerInnen, Bauern und Bäuerinnen, GlobalisierungskritikerInnen und BürgerInnen der unterschiedlichen europäischen Länder marschieren zur Konferenz, begleitet von Traktoren und Landwirtschaftsmaschinen. Wir tragen Fahnen, Ortstafeln und Symbole mit dem Namen unseres Landes, unserer Region, unserer Stadt oder unseres Dorfes.

Pflanzen und Produkte aus unserer lokalen Landwirtschaft, traditionelle Kleidung, Transparente und Symbole unserer Kampagne gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft werden den TeilnehmerInnen der Konferenz und den internationalen Medien ein ausdrucksvolles Bild zeigen.



 

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