Merci Chérie - die inoffizielle Eurovision Party
29.04.2010 10:27
Merci Chérie - die inoffizielle Eurovision Party
Was haben israelische Transsexuelle, isländische Schwule, slowenische Drag Queens, serbische Lesben, der eine oder andere Hetero und finnische Monster gemein? Sie alle traten mit mehr oder weniger Erfolg beim Eurovision Song Contest an und sorgten nicht nur im eigenen Land für eine hochgezogene Augenbraue. Zeit, dies auch in Wien gebührend zu feiern. Am Samstag, den 8. Mai ist Gelegenheit dazu!
Spätestens 1965 mit France Galls 'Poupée de cire, poupée de son' ist endgültig der Pop in den Grand Prix d'Eurovision de la Chanson eingezogen - heute ist der Eurovision Song Contest eine Leistungsschau europäischer Popmusik geworden, der von manchen Ländern sehr ernst, von anderen weitaus weniger ernst genommen wird. Tatsächlich erfreut sich der Song Contest noch immer einer großen Beliebtheit - auch in Wien, selbst wenn der ORF sich noch so sehr bemüht, dieses Wettbewerb jedes Jahr mehr und mehr zu marginalisieren.
Was wäre der schwule Dancefloor ohne 'Waterloo' von ABBA, ohne Dana Internationals 'Diva', ohne Verka Serduchkas 'Lasha Tumbai'. Marianne Rosenbergs 'Er gehört zu mir' ertönte zum ersten mal beim deutschen Vorentscheid und auch Celine Dion (und uns) wäre wohl ihre Weltkarriere erspart geblieben, hätte sie nicht für die Schweiz den Song Contest gewonnen.
Dana Internationals Auftritt beim Eurovision Song Contest hat die israelische Lesben- und Schwulenbewegung und die aufstrebende Szene Tel Avivs mit einem Mal ins Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit gerückt und so wahrscheinlich mehr für das queere Israel getan, als zwanzig Broschüren des Gesundheitsministeriums gemeinsam.
Aber jenseits von aufklärerischer Völkerverständigung ist der Song Contest vor allem eines: Musik. Viel Musik. Die Autorenliste liest sich wie ein Who-Is-Who der letzten 60 Jahre: Goran Bregovich, Udo Jürgens, Dieter Bohlen, Robert Stolz, Willi Resetarits, Christian Kolonovits, Peter Wolf, André Heller, Andrew Lloyd Webber um nur einige wenige zu nennen.
Grund genug für das '
Zentralkomitee zur Austrofizierung des europäischen Liedgutes' einiges davon am Samstag, dem 8. Mai am Clubschiff Johann Strauss zu Gehör zu bringen. Dafür wurden zwei besondere DJs engagiert: Song-Contest-Hardcore-Fan Marco Schreuder spielt die Klassiker und die Dancefloor-Kracher und DJ:m, der DJ des letztjährigen Eurovisions-Special von BallCanCan, ergänzt mit südosteuropäischem Flair.
Da dieses Jahr Oslo Gastgeber des Song Contest sein wird, erwarten die Gäste natürlich einige norwegische Spezialitäten. Außerdem wird es für die feierwütigen Fans eine sehr spezielle Saalwette geben - auch wenn es bis zum Event noch drei Wochen hin sein wird, denn der Eurovision Song Contest findet erst zwischen dem 25. und dem 29. Mai statt.
- Merci Cherié - die inoffizielle Eurovision Song Contest Kick-Off-Party
- Samstag, 8. Mai, 22 Uhr
- Clubschiff Johann Strauss, 1010, Schwedenplatz zwischen Salztor- und Marienbrücke
- www.zentralkomitee.at
Wir verlosen 3 x 2 Freikarten: Einfach bis zum 7. Mai eine Mail mit dem Betreff 'Grüne Andersrum' an
zentralkomitee@chello.at
Die Gewinner werden am 8. Mai verständigt.
c/o Grüner Klub im Rathaus
A-1082 Wien, Stiege 6
Tel: +43 1 4000 81800
Fax: +43 1 4000 99 81800
andersrum.wien@gruene.at
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