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Samstag, 4. Februar 2012

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Life Ball: Signal gegen Homophobie und Ausgrenzung

17.05.2008 14:52

 

Life Ball: Signal gegen Homophobie und Ausgrenzung

Der diesjährige Life Ball ist auch ein wichtiges Zeichen gegen Homophobie, meint Ulrike Lunacek.

Bei Europas größtem AIDS-Charity-Event wird heuer auf der Red Ribbon Bühne in Wien die Kampagne www.berufsschwuchtel.org präsentiert. Auch ich habe mich gemeinsam mit Eva Glawischnig und Theresia Haidlmayr im pinkfarbenen T-Shirt mit dem Aufdruck "berufsschwuchtel.org" fotografieren lassen: Die Aneignung der als Schimpfwort gedachten Ausdrücke ist seit Beginn der Lesben- und Schwulenbewegung eine Methode gegen Diskriminierung und Unterdrückung. Auch die Worte "schwul" oder "Lesbierin" waren ursprünglich gegen männliche und weibliche Homosexuelle eingesetzt wurden. Deshalb habe ich mich mit dem Ausspruch "Nicht nur Berufsschwuchtel, sondern auch Kampflesbe!" der Kampagne angeschlossen. Mit Humor können die ursprünglich negativen Intentionen ins Leere geführt werden.

Erfreulich ist, dass seit vielen Jahren ein Teil der durch den Life Ball eingenommenen Gelder auch an Projekte in Afrika geht, denn die Frauen und Männer in diesem Kontinent sind am meisten von der Aids/HIV-Krise betroffen. Hier ist sinnvolle Unterstützung am meisten nötig.

Die Behindertensprecherin der Grünen, Theresia Haidlmayr, wird heuer bereits zum 14. Mal am Life Ball teilnehmen und sagt : Der Life Ball ist einfach der Ball, der das Leben feiert. Es gibt dort keinen Unterschied woher frau/mann kommt und wie sie/er beschaffen ist oder wie sie/er lebt. Das mag ich, weil ich nämlich auch zu den "Anderen" gehöre.



 

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