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Freitag, 10. Februar 2012

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Keine Abschiebung von Cletus B.!

04.05.2010 11:41

 

Keine Abschiebung von Cletus B.!

Einen schwulen Asylwerber in ein Scharia-Gebiet abzuschieben kann für homosexuelle Menschen das Todesurteil bedeuten. Das ist völlig inakzeptabel.

Wir appellieren an die Bundesregierung, allen voran Innenministerin Maria Fekter und Bundeskanzler Werner Faymann, die Abschiebung des Trainers des afrikanisch-österreichischen Fußballvereins FC Sans Papiers, Cletus B., zu stoppen.

Cletus B. ist aus dem Norden Nigerias geflohen, einem Gebiet in dem die islamistische Scharia gilt. Einen schwulen Asylwerber in ein Land mit Scharia-Recht abzuschieben, kann für homosexuelle Menschen das Todesurteil bedeuten. Das ist völlig inakzeptabel. Die Abschiebung von Cletus B., die in den kommenden Stunden oder Tagen passieren soll, muss daher sofort gestoppt werden!

Homosexualität gilt in vielen Ländern bereits zurecht als Asylgrund: In skandinavischen Ländern, den Niederlanden, Großbritannien oder Kanada wird die sexuelle Orientierung mittlerweile als Asylgrund anerkannt. Noch immer werden in vielen Ländern dieser Welt Schwule, Lesben und Transgender verfolgt, kriminalisiert, eingesperrt, gefoltert und getötet. Österreich darf seine Augen vor dieser Tatsache nicht verschließen und muss Trans- und Homosexualität als Asylgrund endlich anerkennen. Zudem fordern wir ein humanitäres Bleiberecht: Würde es dieses geben, könnte Cletus B. weiterhin seine Mannschaft betreuen und wertvolle Arbeit für Österreich machen.



 

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