Fekter will Salzamt statt Standesamt für Lesben und Schwule
04.07.2008 14:00
Fekter will Salzamt statt Standesamt für Lesben und Schwule
Die neue Innenministerin bleibt bei Lebenspartnerschaftsgesetz auf beinharter Platter-Linie.
Im morgendlichen Innenausschuss hat die neue Innenministerin Maria Fekter auf meine Nachfrage die harte Linie ihres Vorgängers Platter in der Frage des Lebenspartnerschaftsgesetzes bedauerlicherweise bekräftigt: Sowohl das Adoptionsverbot für lesbische und schwule Paare als auch die Weigerung, die Eintragung am Standesamt vornehmen zu lassen, stehen auch auf Fekters Tagesordnung", kritisiert Ulrike Lunacek, Nationalratsabgeordnete der Grünen.
"Die neue Innenministerin will - getreu ihrer Hardliner-Position in Sachen Gleichstellung, die sie schon als ÖVP-Justizsprecherin auswies - weiter diskriminieren und bürokratisieren", so Lunacek. "Denn das Namhaftmachen einer eigenen Behörde für Lesben und Schwule im Personenstandsgesetz kann nur als Schildbürgerstreich in Richtung mehr Diskriminierung und Bürokratie verstanden werden. Fekter will lesbische und schwule Paare offenbar aufs Salzamt statt aufs Standesamt schicken", schließt Lunacek.
c/o Grüner Klub im Rathaus
A-1082 Wien, Stiege 6
Tel: +43 1 4000 81800
Fax: +43 1 4000 99 81800
andersrum.wien@gruene.at
KOMMENTARE
Benützungsbedingungen
Die Kommentare von BenutzerInnen geben nicht die Meinung der Grünen Andersrum wieder. Die Grünen Andersrum behalten sich vor, rassistische, sexistische, diskriminierende, pornografische, nationalsozialistische oder beleidigende Kommentare zu entfernen bzw. den jeweiligen Account zu sperren. Der/Die Benutzer/In kann diesfalls keine Ansprüche stellen.


