Klements unsägliche homophobe Aussagen richten sich von selbst
28.03.2008 13:51
Klements unsägliche homophobe Aussagen richten sich von selbst
Die Macho-Ergüsse des FPÖ-Abgeordneten haben im 21. Jahrhundert nichts verloren, meint Ulrike Lunacek.
Von Abbau von Vorurteilen für Lesben und Schwule hat der FPÖ-Abgeordnete Klement so viel Ahnung wie von Integrationspolitik. Die Ausdrucksweise des freiheitlichen Abgeordneten richtet sich von selbst: Von den Nöten junger schwuler Männer (lesbische Frauen existieren für Klement ja anscheinend nicht) hat er sichtlich keine Ahnung - sonst könnte er zu Beginn des 21. Jahrhunderts nicht derartige hetzerische Aussagen tätigen.
Gleiche Rechte für Lesben und Schwule so wie Aufklärung an Schulen ist das Gegenteil von Demagogie und zersetzender Ideologie: Es führt dazu, dass junge Menschen ihr Leben ohne Angst vor homophoben Ausfällen wie denen des Herrn Klement gestalten können. Klements blaue Macho-Ergüsse haben im Jahr der Erinnerung an den Beginn des Nazi-Terrors, der auch Tausende Lesben und Schwule das Leben kostete, nichts verloren.
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KOMMENTARE
Mir fällt auf, dass die FPÖ generell seit der Abspaltung des BZÖ wesentlich homophober geworden ist. So kann das Schlechte auch was gutes haben ... oder so ...
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