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Europride in Warschau zeigt, wie sich EU-Mitgliedschaft positiv auf ein Land auswirken kann

15.07.2010 18:04

 

Europride in Warschau zeigt, wie sich EU-Mitgliedschaft positiv auf ein Land auswirken kann

Ulrike Lunacek: Warschau ist ins Zentrum im Kampf für die Rechte von Lesben, Schwulen und Transgender gerückt.

"Es ist sehr erfreulich, dass Europride heuer in Warschau stattfindet. Das ist nicht nur ein wichtiges Signal für Osteuropa, sondern zeigt auch wie positiv sich eine EU-Mitgliedschaft auf ein Land auswirken kann", betont Ulrike Lunacek, Grüne Europaabgeordnete und Vorsitzende der LGBT Intergroup im Europaparlament, während ihres gegenwärtigen Aufenthalts in der polnischen Hauptstadt. "Rechte für Lesben, Schwule und Transgender werden immer mehr in ganz Europa in die allgemeine Politik integriert und finden ihre Unterstützung durchaus auch von höchster politischer Stelle. So hat mich persönlich die Rede des polnischen Europaparlaments-Präsidenten zum Tag gegen Homophobie (IDAHO) am 17. Mai sehr gefreut", sagt Lunacek weiter. Im polnischen Parlament, der Sejm, werden heute auf Einladung von Lunacek polnische Abgeordnete über Rechte für Lesben, Gender, Bisexual und Transgender (LGBT) debattieren. Lunacek wird außerdem bei zahlreichen Veranstaltungen zum Thema LGBT-Rechte mitwirken - etwa im Rahmen der Konferenz der lesbischen und schwulen Business Community -, die ILGA-Europa Fotoausstellung zu "Different Families, Same Love" miteröffnen und bei der Parade der EuroPride am Samstag, 17. Juli, eine Rede halten. Gestern hat sich Lunacek bereits auf Einladung der österreichischen Botschaft in Warschau mit diplomatischen VertreterInnen aus dem West-Balkan getroffen.



 

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